Die Führerscheinprüfungen gelten allgemein als die Hindernisse schlechthin wenn es darum geht selbst ein Auto fahren zu dürfen. Was bei der theoretischen und der praktischen Prüfung passiert kann man hier nachlesen.
Die theoretische Prüfung
Die theoretische Prüfung kann man frühestens drei Monate vor Erreichen des Mindestalters abgelegen (beim Führerschein mit 17 also 17 minus drei Monate). Voraussetzung dafür ist, dass man vorher die vorgeschrieben vierzehn Theoriestunden absolviert und den Vortest in der Fahrschule bestanden hat. Falls man schon einen sogenannten Vorbesitz, also eine andere Fahrerlaubeisklasse hat, verringert sich die Anzahl der theoretischen Stunden. Lehrmaterial zum Üben kann man bei uns bekommen.
Der Vortest wird in der Fahrschule so durchgeführt, wie er auch bei der “echten” Prüfung abgelegt wird. Hat man den Vortest bestanden, darf man zur “richtigen” Prüfung gehen und hoffentlich ebenso erfolgreich abschneiden. Die eigentliche Theorieprüfung wird Montags (14 – 17 Uhr) und Donnerstags (14 – 16 Uhr) beim TÜV im Lerbacher Weg 25 in Bergisch Gladbach abgelegt. Keine Sorge, so lang dauert die Prüfung nicht. Hat man nicht mehr als zehn Fehlerpunkte und keine Frage mit fünf Fehlerpunkten falsch beantwortet, ist die Prüfung bestanden. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass man nach all der guten Vorbereitung doch durchfallen sollte, kann man es nach zwei Wochen noch einmal versuchen. Dann klappts bestimmt.
Die praktische Prüfung
Die Fahrprüfung ist eigentlich nur eine Fahrstunde bei der ein TÜV-Prüfer mitfährt und bei der man, wenn alles gut läuft, am Ende den Führerschein bekommt. In den 45 Minuten wird in einer durchschnittlichen Führerscheinprüfung Folgendes getestet:
- Zwei Grundfahraufgaben (Einparken, rückwärts um eine Kurve, Umkehren, Gefahrenbremsung)
- Autobahn fahren
- Verkehrsbereiche mit Verboten (30er-Zone, Verkehrsberuhigter Bereich)
- Stopp-Schild
- Verhalten im Stadtverkehr
War die Prüfung nicht ganz so erfolgreich, kann kann man sie nach zwei Wochen wiederholen. Sollte man vom Pech verfolgt werden und drei mal in Folge nicht ganz so erfolgreich sein, muss wiederum eine Frist von zwei Wochen eingehalten werden. Danach sollte es dann aber klappen.
Fast dreiviertel bestehen sofort

Wie Miri haben 2011 fast dreiviertel der Fahrschüler beim ersten Mal die Führerscheinprüfung bestanden.
Keine Fahrschule kann Erfolg garantieren, wir also auch nicht. Was wir aber können ist, in der Vergangenheit Anhaltspunkte für die Zukunft zu suchen. Das nennt sich Statistik und sieht bei uns so aus:
Von sämtlichen praktischen Prüfungen im Zeitraum Januar bis Dezember 2011 haben 68,43 Prozent beim ersten Durchgang den Führerschein oder die Prüfbescheinigung (Begleitendes Fahren) erhalten.
26,31 Prozent sind zwar zunächst bei der ersten Fahrprüfung durchgefallen, haben dann aber beim zweiten Mal bestanden.
Lediglich 5,26 Prozent (ein Fahrschüler) hat mehr als zwei Anläufe bis zum Führerschein gebraucht.






